Aller Anfang …

ist schwer.Soviel zu den Platitüden, die keine Sau interessieren. Der Plan: Jeden Tag einen BLOG Post. Das Ziel: Ein Richtungswechsel einleiten. Hindernisse: Keine Sau ist so interessant, dass irgendein Mensch jeden Tag den Salmon eines anderen lesen will. Was spricht dafür? Nun, ich stelle die Behauptung auf, dass diverse Schriftsteller, die ich in meinem Leben verschlungen habe einen Freudentanz aufgeführt hätten, wenn sie das Internet gehabt hätten. Was hätte ein „Hank“ Charles Bukokowsky getan? Hätte er sich in klaren Phasen an seinen Laptop gesetzt und das Zitat: „Wirkliche Einsamkeit hat nicht unbedingt etwas damit zu tun, wie alleine man ist.“ ins Netz gesetzt? Hätte ich seinen BLOG gelesen und ihm geantwortet: „Komme gerade von einer Tour, habe eine Stunde lang auf einer Parkbank gesessen und über Dein Zitat nachgedacht.“ Hätte ich einem Henry Miller geschrieben, dass er Recht mit seiner Analyse hatte, die ihm den Gedanken einflößte, dass alle Menschen glücklicher wären, wenn sie zuerst an ihr eigenes Glück denken würden?  Was wäre aus einem Jack Kerouac geworden, wenn er statt auf einer Endlosrolle zu schreiben getwittert hätte? Hätte sich ein Ginsberg über einen Verstoß gegen seine Persönlichkeitsrechte beschwert. Was wäre ein aus einem William S. Burrough geworden, wenn Naked Lounge auf Google zu lesen gewesen wäre. Was unterscheidet die Zeit heute und mich von ihnen? Hank, dreckige Jobs hatte ich auch, gesoffen habe ich auch, ich kenne auch den langen Weg nach Hause. Auch ich habe schon einen Bierschiss betrachtet und mich gefragt, wie die Frau neben mir heißt. Aber ich war diesbezüglich niemals ehrlich und ich habe vor allem darüber nie geschrieben. Auch ich bin zu Ergebnissen gekommen, aber heute haben wir den Rapper und den linken Hausbesetzer, der der Meinung ist, schlimmer geht`s nicht, Welt schau auf mich, ich bin ein Looser und mache Geld damit. Henry? Du hast mal versucht ein ganzes Telegrafenamt zu sabotieren. Ich kann mit Stolz behaupten, dies mit einer ganzen Polizeibehörde getan zu haben. Du hast mich mit Deinen Schilderungen deshalb gefesselt, weil ich davon fasziniert war, wie sich die Zustände in den 40zigern der Stadt New York mit den Zuständen in einer Berliner Behörde 50 Jahre später ähneln. Jack, ich habe Deinen Trip gelesen. Ich bin mal mit einem vollkommen durchgeknallten Typen in Amsterdam gelandet, auch wir haben in Wohnungen übernachtet und uns gefragt, was die Frauen von uns wollen. Ginsberg? Du bist speziell. Ich teile die Auffassungen über das System? Weißt Du was? Es ist noch seltsamer geworden.

Amerikanische Literatur? Warum nicht die deutsche Literatur? Ich finde sie waren nie so ehrlich und so unmittelbar, wie die Deutschen. Heinrich Böll und ein BLOG? Niemals wirklich und authentisch der Deutschen Gesellschaft in den Arsch treten. Immer brav um die Ecke. Letztlich nur verständlich für den Intellektuellen. Kurt Sontheimer, kennt den noch jemand? Meine Freunde die Millionäre! Kritisch aber niemals authentisch, immer eloquent und druckreif. Deutsch ist auch immer ein wenig, ich traue mich nicht. Es muss sauber, eloquent daher kommen. Wenn dann mal einer dreckig daher kommt, wie ein Klaus Kinski, dann wird es gesellschaftlich interessant. Ein Psychotiker krempelt alles auf. Ein schwuler Zeichner traut sich mal etwas. Ralph König! Dann sterben Menschen in Paris und vollkommen nachvollziehbar zieht der Mann die Bremse an. Ein Gerhard Seyfried zieht sich zurück, weil ihm Berlin zu hart wird. Doch was bleibt am Ende im Jahr 2016?

Tief Durchatmen! Eine junge Frau schreibt über ihre unausgegorenen Erlebnisse und nennt das Buch „Feuchtgebiete“. Ich bin erregt. Henry, sie hat über ihre Muschi geschrieben, also das was Du damals als die „Übermöse“ bezeichnet hast. Daraufhin wird sie von einer Talkshow zur nächsten gereicht. Ein kleiner verklemmter aufgestiegener leicht faschistoid angehauchter Beamter steigt auf und schreibt ein Buch. Ginsberg, den hättest Du damals in ein Marmeladenglas gesteckt und auf dem Ohio eine gute Reise gewünscht, wir in Deutschland laden den immer noch auf Veranstaltungen ein. Sarazzin, ich habe nicht einmal einen blassen Schimmer, ob ich seinen Namen richtig geschrieben habe und will es auch gar nicht überprüfen.Wir sind belanglos, austauschbar, uninteressant geworden. Bücher beinhalten nur noch belanglose leicht verträgliche Geschichten, die keine Blähungen erzeugen. Wer das vermeintlich Falsche zeichnet, wird erschossen und wer das kritisiert, muss sich eine Diskussion über die Grenzen der Kunst aufzwingen lassen.

Es wird gesoffen, was das Zeug hält, es wird eingeklinkt was nicht direkt zum Tode führt, bezeichnender Weise sind Narzisstendrogen wie Kokain die Gewinner, die sedierenden Medikamente werden den Hausfrauen und Lehrerinnen verabreicht, Opiate haben tolle hinterlistige Bezeichnungen bekommen und werden von Ärzten en gros verschrieben. Mothers Little Helper sind längst gesellschaftsfähig, die Gesellschaft sediert sich über den Krankenschein und alle finden das völlig in Ordnung, wenn sie RTL II in besonderen Farben sehen.

Es ist wieder an der Zeit zu schreiben. Offen zu schreiben, über das Leben und das was passiert. Ich bin heute durch die Strassen gelaufen und habe sie mir alle angesehen. Hank! Du hättest Deinen Spaß gehabt. Zwanzigjährige Mädels, die Dir vollkommen unbedarft alles anbieten. Auf ihrer Stirn steht: „Fick mich!“, ich kenne keinen anderen Lebensinhalt. Hausfrauen auf deren Stirn steht:“Ich hätte gern einen anderen Lebensinhalt!“ Dann die Menschen, die eigentlich etwas ganz anderes wollen: Leben! Aber es nicht tun. Da läuft eine Frau bei  einem  Schmuckladen vorbei und sagt:“Schau mal!“ Er sagt:“Komm weiter!Da ist nur Pisse!“ Ich erinnere mich an meinen Großvater beim Anblick einer Pelzmodeschau im Fernsehen, der mal   sagte:“So etwas brauchen unsere Frauen (Meine Mutter und meine Großmutter) nicht, das ist etwas für die Bonzen. Wir gehen nicht ins Theater!“.

OK! Hierfür steht dieser BLOG! Ehrlichkeit! Wer abonniert, muss damit leben. Dies bin ich meinen Vorbildern schuldig. Prost Hank! Nein Henry … ich geh heute Nacht alleine ins Bett! Huch Heinrich, ich habe heute wieder nicht die Welt verändert, nein Allan Ginsberg, mir ist kein furchtbar tolles Zitat zur Gesellschaft eingefallen – außer diesem BLOG – und Hr. Sarazzin, sie sind einfach nur ein Idiot. Kleiner mieser aufgestiegner Wichtigtuer, der mit einer Therapie deutlich mehr erreicht hätte als mit einem Buch. Wenn sie wirklich Eier gehabt hätten, wären sie Beamter geworden mit dem Gedanken etwas zu ändern, für die Menschen und nicht für sich selbst.

Bis Morgen …

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