Links ist gleich gewalttätig …?

Der Reflex erinnert fatal an den Dieb, der ruft: „Haltet den Dieb!“ Denn natürlich haben Linke in Deutschland wie in allen anderen Ländern der Welt immer wieder bereitwillig zur Gewalt gegriffen, um ihre Ziele durchzusetzen, ebenso wie Rechte. Wer das bestreitet, begibt sich auf historisch ganz dünnes Eis.

Zunächst muss man natürlich klären, was „links“ eigentlich bedeutet. Kaum ein Politiker von SPD, Grünen und Linkspartei würde wohl widersprechen, wenn man definiert: Links ist Politik dann, wenn sie – tatsächliche oder vermeintliche – Gerechtigkeitsdefizite durch staatlich angeordnete, notfalls erzwungene Umverteilung zu beseitigen sucht. Das ist der Kern jedes linken Selbstverständnisses, so wie nationale oder ethnische Abgrenzung von „Fremden“ der Kern jeder rechten Gesinnung ist.

Verfolgt man, wie in den vergangenen gut zwei Jahrhunderten Linke zur Gewalt gestanden haben, so zeigt sich: Schulz und Stegner, Peter und Wagenknecht liegen mit ihren Verharmlosungen weit daneben.

Quelle:

Linke und Gewalt passen nicht zusammen? Oh doch!

Von Sven Felix Kellerhoff | Stand: 11.07.2017 | Lesedauer: 6 Minuten, Die WELT

 

Ich kann dieses: Die Linke … die Rechten, nicht mehr hören! Ebenso wenig dieses undifferenzierte Verwenden der Begriffe Extremist und Radikal. Ein radikales Denken ist durchaus noch zulässig, der Extremist hat sich aus dem Bereich des Grundgesetzes entfernt. Es gibt nicht den Linken! Ich würde immer mal ganz gern wissen, wer mir da gegenüber tritt. Marxist, Maoist, Stalinist, Kommunist, Trotzkist, Sozialist, Anarchist, Autonomer Linker, Spartakusbund oder wer sich sonst noch so Gedanken macht über die ideale Gesellschaftsform in Deutschland und Global. 

Wenn ich persönlich nicht hinnehmen will, dass sich in meinem Land Diktatoren, wie ein Erdogan, ein Putin oder ein Chinesischer Staatspräsident auf Staatskosten einquartieren, bin ich noch lange kein Kommunist. In einer modernen Welt können die auch anders miteinander kommunizieren, wegen meiner in internationalen Gewässern. Wir leben nicht mehr im technischen Mittelalter. Zu einem Bruchteil habe ich mit meinem Geld sein Essen, sein Hotelzimmer und seine Sicherheit mit bezahlt – will ich nicht! Basta!

Wenn mir eine Regierung erklärt: Wir treffen uns aber, koste es, was es wolle … ist das Feudalismus und für jede Sicherheitsbehörde ein Albtraum. Das kann vielleicht in einer von Erdogan regierten Türkei durchgesetzt werden, aber nicht hier.

Wenn ich als ein Mensch, der ziemlich genau weiß, was hinsichtlich Überwachung geht und was nicht geht, gegen eine eine Erweiterung der Möglichkeiten bin, bin ich ebenfalls noch kein Linker, sondern ein freiheitsliebender Bürger, der der Vernunft des Menschen nicht über den Weg traut. Es bestehen da nämlich ein paar Gedankenfehler. Die Polizei und ähnliche Behörden neigen aus ihrer Natur heraus dazu, lauter Dinge zu tun, die ja erst einmal nicht schaden können. Es gibt da aber eine feine Linie: Irgendwann habe ich einen Punkt, an dem die Überwachung mir mehr Einschränkungen und Gefahren beschert, als ich an Lebensqualität durch Sicherheit gewonnen habe. Das gilt ebenso für die private Marktwirtschaft. Bis zu einem gewissen Grad können Datenauswertungen zu meinem Vorteil gereichen, weil ich mich gezielter informieren kann. Ab einer bestimmten Stelle geht die Sache in Manipulation über.

Demokratie ist auch die Sache mit dem freien Willen. Bemerke den Fehler! Freier Wille! Ich unterstelle Teilen der Bevölkerung, dass sie genau diesen nicht mehr haben. Selbstverständlich haben wir freien Zugang zu allen Informationen und können überall frei unsere Meinung sagen. Für Studienanfänger gibt es diese lustigen Kurse, bei denen Studenten beigebracht wird, wie sie mit Bibliotheken und Informationsmaterialien umgehen können. In der breiten Masse wird dieses Bildung genannt. Und genau da scheitert das System. Wer keine Bildung besitzt ist anfällig für Manipulation und Propaganda. Solange dies nicht ausgenutzt wird, sondern im Gegenteil seitens gebildeter verantwortungsvoll handelnder Politiker dem entgegen gewirkt wird, ist alles in Ordnung im Staate.

Aber schon wieder ist die Fehlersuche erfolgreich. Immer mehr Dilettanten tümmeln sich auf den Bänken der Landtage und im Parlament. Einigen würde ich gern das Grundgesetz stundenlang um die Ohren hauen, schon damit sie nach einer Stunde alleine nur die Zuständigkeitsregelungen für Bund und Land verstanden haben. Da sind wir noch nicht bei den komplizierten Angelegenheiten. Hätten die nicht ihre Staatssekretäre/innen würde alles den Bach herunter gehen. Ich glaube manch einer dieser Leute im Hintergrund steht kurz vor einem Suizid, wenn sich die Herrschaften aus der Politik in einer Talkshow frei äußern. Von Bildung und Verantwortung kann da nicht die Rede sein. Und nicht jedes Mal kann ein Kabarettist anwesend sein, der die Kohle aus dem Feuer holt, damit wenigstens ab und wann mal dem Zuschauer klar gemacht wird, was da gerade für ein Stuss erzählt wird.

Von sämtlichen etablierten Parteien inclusive der neu aufkommenden Radikalen, wird dem armen Menschen, der immerhin noch den Willen hat, sich nicht von RTL2, Tele5, SAT1 zuschwallen zu lassen, Angst gemacht. Nur die Antworten und die Wege, wie die apokalyptischen Gefahren ausgehend von Islam, Terror, Links- und Rechtsextremismus und Flüchtlingen bekämpft werden können, sind unterschiedlich. Die Herde wird in Panik versetzt, von kläffenden Hunden eingekreist und in das passende Gehege getrieben. Wer die geschicktesten Hütehunde hat, darf sich am Ende über die meisten Schafe freuen. Politik verkommt zur Bedienung niedrigster Instinkte, statt mit staatsmännischer Gelassenheit ein Volk zu führen. Und wer das kritisiert ist prompt links.

Der neueste Trend lautet, die linksextremistische Gefahr wurde nicht gesehen und die bösen Linksradikalen wurden nicht mit staatlicher Aufmerksamkeit bedacht, während man „Rechts – Bashing“ betrieben habe. Bei mir setzt in diesen Augenblicken immer Atemnot ein. Es ist eine sehr altbekannte Tatsache, dass Deutschland auf dem rechten Auge schon immer ein wenig verschleiert gesehen hat. Die Überleitung des Staatssystems von einer Demokratie in ein zentral geführtes Deutschland, unter Ausklammerung kontroverser Auseinandersetzungen, war in Deutschland schon immer das favorisierte System. Ob nun Preussen, Kaiser, Drittes Reich … patriarchalisch können wir. Weimar scheiterte und wurde übergeleitet. Selbst der real existierende Kommunismus in der DDR trug bekanntlich diese Züge, der historisch mehr als Stalinismus zu bezeichnen ist und damit dann Parallelen zum Dritten Reich zeigt. Wer das leugnet, war in Deutschland noch nie in einer Eckkneipe.

Diese „widerlichen“  „Linksintellektuellen Weltverbesserer“  konnte in Deutschland und vor allem in den Behörden noch nie jemand wirklich gut leiden. Polizei und Verfassungsschutz haben die nie aus den Augen gelassen. Ich erinnere an alte Zeiten, in denen ein Innensenator Pätzold berichtete: „Als Abgeordneter stellte ich die Frage, wie viele Informanten haben wir bei den Alternativen eingeschleust? Antwort: 5. Dann als Mitglied im Ausschuss, bekam ich die Antwort: 15, als Innensenator teilte man mir die die Zahl 30 mit. (Wobei ich mich auf die genauen Zahlen nicht festlegen will, dafür ist es zulange her.) Es ist schon spannend wie viel alle Sicherheitsbehörden über die linke Szene wissen, wenn sie doch angeblich nichts machen, während bei Rechten immer gern auf das Dunkelfeld ausgewichen wird. Das ist alles Schwachsinn und nicht sinnvoll.

Es ist auch ziemlich dämlich gegeneinander aufzurechnen. Linksextremisten agieren nun einmal anders, als Rechtsextremisten. Die einen ergehen sich in ihren schwachsinnigen Aktivismus und die anderen hauen gern mal ein paar Leute um oder treffen sich sehr deutsch in Kneipenhinterzimmern und planen dort die Aufteilung von Deutschland in Gaue. Dafür ziehen sie geneigte Personen aus der Wirtschaft und sogar aus der Justiz hinzu. Beides ist brandgefährlich, nur das Letztere in Deutschland einen prima gedüngten Nährboden vorfinden. Bei der letzten Wahl in Berlin hatte die DKP immerhin 3.500 Stimmen – Wow, was für eine politische Streitmacht.


 

G20 – Hamburg. Ein Gewaltexzess von niemals zuvor gesehenen Ausmasses wird da herbeizitiert. Selbst ein Hamburger Hauptkommissar fortgeschrittenen Alters bei Maischberger springt auf diesen Zug auf. Hier eine kleine Nachhilfe:

 

Dieses Problem besteht seit den Achtzigern, mit Pausen und immer wieder aufflammenden Neuauflagen. Auch damals fand ein Bewurf von den Dächern aus statt und das SEK wurde eingesetzt. Leider alles nicht neu! Folgerichtig zitiert der Talkshow – Tourist Bosbach einen Hamburger Polizisten, der von den Sofa – Experten spricht. Damals war es exakt genauso, wie heute. Nur nahm die Rolle von Frau Ditfurth eine Frau Renate Künast ein, die vom „Räumungstango“ sprach.

Und das Polit – Establishment hat immer noch nichts besseres zu tun, als von LINKs und RECHS zu sprechen. Die Polizei als Eskalationsfaktor? Natürlich kommt es zu Übergriffen seitens der Polizei! Jeder der dies nicht nachvollziehen kann, war niemals auf der Strasse bei solchen Einsätzen. Was da auf der Straße entsteht ist eine eigene Dynamik. Die leidtragenden sind am Ende die Menschen, welche tatsächlich offen und ehrlich demonstrieren wollen.

Das ist aber alles nicht das Thema dieser Tage. Zwischen LINKS – Denken und Gewalt wird ein Gleichheitszeichen gesetzt und was denn dieses ominöse LINKS ist, bleibt entweder offen oder als irgendetwas jenseits der etablierten Politik angesetzt.

Dabei stellt sich schon über Jahre eine ganz andere Frage. Woher kommt die immer weiter ansteigende Radikalität und der Zuwachs bei den Extremisten? Und was haben die mit LINKS zu tun?

Die Politik produziert sie und die Polizei darf sich damit auseinandersetzen. Und kommt es dann zum Zusammenprall, wird der Schwarze Peter der Polizei zugeschoben. Es ist ein Vakuum entstanden zwischen einer Politischen Klasse und dem Bürger. Dies haben Politiker zu verantworten, die sich nur noch in leeren Worthülsen ergehen. „Wir haben schon immer gesagt …!“ Wer kann das denn noch hören? Aber die Extremisten stehen dem Establishment in nichts nach. Wer sich auf der extremistischen Internetplattform indymedia die Kommentare durchliest, kann ebenso nur noch den Kopf schütteln. 

Schon werden die Statistiken bemüht. So viele Polizisten wurden verletzt, und so viele Demonstranten. Als ob das etwas aussagen würde. Viel spannender ist doch, welche Mittel wurden eingesetzt bzw. mussten angewendet werden?  Molotow Cocktails, die ursprünglich mal von Partisanen erfunden wurden um ein probates Mittel gegen Panzer zu haben. Steine, Eisenstangen, Pyrotechnik in Flaschen, damit die Splitter durch die Gegend fliegen, Seenotfackeln zum Entzünden von Fahrzeugen und Steinplatten aus der Höhe heraus geworfen. Das ist nicht neu, sondern schon über Jahre hinweg die Standards bei den Extremisten. Seitens der Polizei werden Räumpanzer, schweres Gerät, Blitzblend beim Eindringen in die Häuser und Langwaffen zur Eigensicherung herangeführt. Da gibt es nur noch die Frage nach einer Zahl, die nicht auftaucht. Wann haben wir die ersten Toten und wie viele auf beiden Seiten?

Ernsthaft? Was beidseitig in den extremistischen Lagern an geistigen Dumpfsinn produziert wird, ist kaum noch ohne Kopfschmerzen zu ertragen. Doch wo ist die Mitte geblieben? Wie gesagt, seit 30 Jahren werden die Auseinandersetzungen auf der Strasse für ein politisches Ränkespiel benutzt. Ein Ereignis naht, die Politik spielt die Lage zur Beruhigung der Bevölkerung herunter, es kommt zur Auseinandersetzung und im Anschluss werden die Standards formuliert: Rücktrittsforderungen und Schuldzuweisungen. Die Polizeieinheiten werden immer mehr für die Durchsetzung von Politik benutzt! DAS ist eine furchtbare Fehlentwicklung.

Parallel geht alles seinen gewohnten Gang:

„Wir akzeptieren die deutsche Zurückhaltung, was Exporte nach Saudi-Arabien angeht, wir kennen die politischen Hintergründe“, so der saudische Minister. Er äußerte sich wenige Stunden vor einem Besuch am Sonntag von Bundeskanzlerin Angela Merkel in dem Land.

Quelle: 30. April 2017, 12:02 Uhr

Kurz nach dem G20 Gipfel werden die Lieferungen wieder aufgenommen, auf das persönliche Betreiben der Kanzlerin hin, sagt die Opposition und Deutschland diskutiert über die eskalierende Gewalt auf der Strasse in Hamburg, der durchschnittliche Hartz IV Empfänger greift sich die Fernbedienung und schaut sich im Privatfernsehen die neuesten Umtriebe der Schönen und Reichen an. Der Extremist verspürt schon wieder ein leichtes Zucken im Arm und der Polizist freut sich schon auf den nächsten Einsatz, bei dem sich eine Spinnerin mit nackten Hintern vor die Polizeikette setzt und vor die Stiefel „schifft“.

Wer dabei wahnsinnig wird und aufschreit ist plötzlich ein LINKER. Alles klar! LINKS? Nein! Aber jeden Tag ein wenig radikaler. Immer mehr dazu geneigt, AfD und PEGIDA, Autonome, Parteimitglieder der LINKEN, GRÜNEN, SPD, CDU, FDP anzubrüllen: Merkt ihr noch etwas?

Fazit:

Es ist absehbar, dass die Konservativen und das rechte Spektrum die G20 Ereignisse gnadenlos ausschlachten werden. Die großen politischen Entscheidungen interessieren den Bürger nicht. Mein Auto, meine Steuern, meine Sicherheit, mein Haus, mein Bankgeheimnis und weg mit diesen Chaoten, davon wird die Hand beim Ankreuzen geführt. Natürlich werden sie versuchen die Grenzen dicht zu machen. Auch bezüglich der Überwachung, werden sie nicht Halt machen. Ich sehe am Horizont ein bitteres Szenario. „Meine lieben Kinder! Ich komme in einer Stunde wieder! Bis dahin ist hier aufgeräumt und ihr habt Euch entschieden, wo ihr am Wochenende hinfahren wollt. Passiert das nicht, werde ich bestimmen!“

Demokratie hat auch etwas mit einem erwachsenen Volk zu tun. Über einige Jahrzehnte brachte Deutschland erwachsene erfahrene Politiker hervor. Diese Generation ist abgetreten und wir tragen die letzten von Ihnen nach und zu Grabe. Übernommen haben Pubertierende, die nach dem Motto verfahren: „Der hat aber auch gemacht!“. Oder sie sind ferngesteuerte willfährige Handlungssklaven der Wirtschaft. Nicht einmal aus persönlichen Gewinnbestreben heraus, sondern weil sie dem alten Gedanken nachhängen: Über die Wirtschaft lässt sich alles regeln.

Es ist jetzt knappe 30 Jahre her, da habe ich mit einem Historiker darüber diskutiert, ob die Demokratie tatsächlich ein Erfolgsmodell für die Deutsche Gesellschaft ist. Ich erinnere mich gut, dass ich ihn als üblen Faschisten beschimpft habe, weil er starke Zweifel hegte. Heute wage ich einen anderen Gedanken. Demokratie impliziert auch eine gewisse Vernunft, Intelligenz und Willen des herrschenden Volkes, sowie seiner gewählten politischen Vordenker.
In mir keimen erste Zweifel, mein Land reagiert mir bei geringsten Anlässen zu hysterisch und lässt sich mal wieder über Angst und Buhmann manipulieren. Brecht: „Erst kommt das Fressen, dann die Moral!“ Die großen Krisen kommen erst noch. Die anstehende Wirtschaftskrise, die zu erwartenden großen Flüchtlingsströme, gravierende Terroranschläge werden kommen, da ist sich nahezu jeder sicher, der halbwegs geradeaus denkt.

Ich kann nur hoffen, dass noch mehr Menschen so denken wie ich. Das Übelste, was uns passieren könnte wären meiner Meinung plebiszitäre Elemente. Denn diesen aufgehetzten Pöbel bekommt bald keiner mehr unter Kontrolle. Wenn diese Angst vor kommenden autoritären Strukturen, weil das Volk in Panik versetzt wird von unverantwortlich agierenden Politikern, Links ist – dann bin ich ein Linker.
Wenn Angst vor den aktuellen Entwicklungen und der verantwortungslose Umgang der etablierten Politiker mit den sich am Horizont abzeichnenden Aufgabenstellungen, bedeutet, dass ich links orientiert bin, ja, dann bin ich links.
Ist es „Links“, wenn ich die AfD maximal dafür geeignet halte, eine Laubenkolonie zu regieren? Ist es „Links“, wenn ich mir wünsche, dass sich die CSU bitte ausschließlich um Weideland in Bayern kümmert? Ist es „Links“, wenn ich mir den Einzug von Intelligenz in die Politik wünsche?

Ich weiß es nicht … eines weiß ich aber, Demokratie ist die Sache mit den Mehrheitsverhältnissen. 510 Mio. Einwohner hat die EU, dem stehen 7 Milliarden Menschen auf dem Globus gegenüber. Viel Freude bei einer demokratischen Abstimmung. Denken und Benehmen tun wir uns, als wenn wir am Ende am Schalter sitzen, wenn wir uns da mal nicht irren. Ist diese Demut gegenüber dem Rest des Globus gegenüber – links? Na … dann. 147 Unternehmen stellen unter dem Strich die weltweite Wirtschaft:

Veröffentlicht wird die vorliegende Studie vom renommierten Wissenschaftsjournal „Public Library of Science“ (PloS One) werden. Die bereits verfügbaren Informationen, einschließlich der im Anschluss aufgelisteten weltweit mächtigsten Unternehmen, wurden am 19. Oktober von NewScientist bekannt gegeben. Von den internationalen Medien fand es bis jetzt lediglich Mail-Online der Mühe Wert, den vorliegenden Fakten einen Artikel zu widmen.

Dan Braha, Professor für Informatik an der Universität von Massachusetts, erklärte diese Kapitalkonzentration als durchaus natürliche Entwicklung. Ihm zufolge, erwerben multinationale Konzerne gegenseitige Geschäftsanteile aus wirtschaftlichen Gründen und nicht zum Zweck einer Weltherrschaft. Allerdings ist Braha auch der Meinung, dass diese 147 Super-Unternehmen zwar in Konkurrenz zueinander stehen, sich aber trotzdem vereinigt für gemeinsame Interessen einsetzen werden. Sollte die internationale Politik Veränderungen dieser dominanten Netzwerk-Struktur fordern, so können wir davon ausgehen, dass es sich dabei um einen Angriff gegen die gemeinsamen Interessen handeln würde.

Quelle: http://www.theintelligence.de/index.php/wirtschaft/finanzen/3424-147-unternehmen-herrschen-ueber-die-weltwirtschaft.html

Wenn mir das Angst macht und ich den Verdacht hege, dass das nichts mehr mit Demokratie zu tun hat, weil meine Stimme nur noch über den örtlichen Zebrastreifen vor der Grundschule entscheidet, bin ich dann – Links? Und sympathisiere ich dann mit Autonomen? Ist es das, was mir gesagt werden soll, wenn Links mit Gewalt gleich gesetzt wird?

 

 

 

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