Clans – Enfant Terrible der OK, die AfD wird‘ s richten …

Dafür, dass sich jahrzehntelang Fachleute aus allen Disziplinen darüber stritten, was denn eigentlich Organisierte Kriminalität ist, tauchen heutzutage erstaunlich viele Experten dafür auf. Und die tatsächlichen Fachleute verhalten sich merkwürdig ruhig. Bandenkriminalität, strukturelle Bandenzusammenschlüsse und viele Begriffe mehr, interessieren scheinbar niemanden mehr.

Wie immer sind selbstverständlich die Bundeskanzlerin, die Flüchtlinge und die Migranten primär die Schuldigen. An Stelle eines ausgemachten Fachautors, wie zum Beispiel Jürgen Roth würde ich mich flaschenweise mit Rotwein betäuben. Neuester Aufhänger ist die Polizeischule, bei der eine Unterwanderung der Polizei – Akademie durch die Arabischen Clans mutmaßt wird. Korrekt müsste es hier heißen: Angehörige eines Volks, welches ähnlich wie die Kurden, auf mehrere Staaten verteilt ist. Ein Volk, welches sich über Jahrhunderte hinweg in unterschiedlichen Staaten durch die Beibehaltung von Familienstrukturen behauptet hat. Dies könnte bei Interesse alles nachgelesen werden. Jenes fehlt aber, wenn man seine Anhänger mit «Scharia – Geschrei» einfangen kann.

Wer die kriminellen Strukturen verstehen will, kommt nicht daran vorbei, sich auch mit der Historie zu beschäftigen. Dies gilt für «Diebe im Gesetz» im Falle der aus Rußland stammenden Banden, polnische Banden aus Koszalin, albanische Familien, Kriminelle vom Balkan, Triaden, Yakuza, Mafia, Camorra, Ndhangretha. (Schreibweise je nach Geschmack), Kartelle aus Südamerika und die Mischexporte aus den USA. Letztlich handelt es sich um eine parallel agierende Wirtschaft, die Kontakte zur legalen Wirtschaft, Terrororganisationen, den Geheimdiensten und dem öffentlichen Leben unterhalten. Wie schön wäre es doch, wenn sich alles mit den Flüchtlingen und dem Islam erklären ließe. Ist es aber nicht.

Frau Vera Lengsfeld verläßt zum Beispiel ihr Fachgebiet «Bürgerrecht» und äußert sich zum Thema. Flüchtlinge haben Wohnungsnot produziert, die Clans bieten Wohnungen an und fertig ist Laube. Ich mache mir beim Anblick eines Fotos von Frau Lengsfeld eine Räucherkerze an, schlucke ein paar Globuli und erfreu mich des Lebens.

Illegal verdientes Geld will «gewaschen» werden. Immobilien sind dafür immer ein gern gesehenes Feld. Aus gutem Grund haben die italienischen Strukturen im ehemaligen Ostblock ganze Straßenzüge eingekauft. Böse Zungen behaupten auch, dass sie dieses auch in Berlin getan haben. Aber deutsche naive Politiker erkennen die Mafia erst, wenn ein unrasierter Italiener mit einer abgesägten Lupara einkaufen geht. Von der Mafia vorgeschobene hochbezahlte deutsche Notare scheinen die Vorstellungskraft zu sprengen. Merkwürdig ist auch, wenn der ehemalige Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Berlin Differenzen mit russischen Neuankömmlingen vermeldet. Keine Sorge, das ist kein Antisemitismus. Man muss nur wissen, dass es früher einfacher war aus der UdSSR herauszukommen, wenn man sich als Jude bezeichnete. Einige «Diebe im Gesetz» haben das schnell erkannt, und Religion ist bei Kriminellen mehr Mittel zum Zweck als Überzeugung.

Aber ich will auf die Clans zurückkommen. Frau Lengsfeld und Vertreter der AfD betreten ein Territorium, welches jenseits aller ihrer Vorstellungskräfte liegt. Ein Grinsen zieht über mein Gesicht, wenn ich an eine Situation zurück denke, die ich vor Jahren erlebte. Ich saß zusammen mit einem Sizilianer (über dessen Zugehörigkeit zur Mafia keinerlei Zweifel bestand) , zwei homosexuellen italienischen Herrenboutiquebesitzern und einem Handlanger im Hinterraum einer italienischen Pizzeria. Mit den Worten: «Grappa für alle, aber nicht diesen Dreck für die Kundschaft!», wandte er sich an einen der Tamilen, die er illegal in der Küche beschäftigte. Der verstand die Anweisung nicht und brachte den mit der Peperoni «gepimpten» Fusel. Kommentar «Off for Men»: «Wenn Du Kanaken beschäftigst, musst Du Dich nicht wundern!» Rassismus gibt es überall.

Die wenigsten aus diesem Milieu nehmen Deutsche für voll. Wir sind schlicht und ergreifend zu dämlich. Wir trinken den miesesten Kaffee, haben vom Way of Life wenig Ahnung und kriegen Geschäfte nicht auf die Reihe. Selbst unter deutschen «Jungs», gibt es noch Abstufungen. Als die «Ost – Zuhälter» in Berlin aufschlugen, mussten sich einige der «Alten» ziemlich warm anziehen. Bis dann die Truppen aus «Ost-Europa» kamen. Wer ein wenig Nachhilfe in Sachen Russen – OK braucht, der kann sich diese sehr gute Reportage ansehen:

https://youtu.be/7djBc_mxtsk

Mit Flüchtlingen lassen sich Geschäfte machen. Dolmetscher, Unterkünfte, Sicherheitsdienste, Handlangerdienste, Prostituierte, an diesem Kuchen wollen alle ein wenig verdienen. Nur nicht die Flüchtlinge, die sind reine Verhandlungsmasse. Interessanterweise dreschen aber alle auf diese ein. Genauso, wie mit dem Religionskram. Es soll doch in Berlin Moscheen geben, die gemäß der finanziellen Zuwendungen aus Marmor, goldenen Wasserhähnen und edlen Holzfußböden bestehen. Unter Umständen ist das Geld aber auch sauber durchgeflossen.

«Scharia», schreit eine Frau Weidel hysterisch und hat wieder nichts verstanden. Der Friedensrichter ist vollkommen egal. Irgendwie muss man die Sache bezeichnen. «Zahle, wie wir uns die Sache vorstellen oder Du kannst Dich von Deinen Knien verabschieden!», klingt hässlich, da macht es sich besser, von einem Friedensrichter zu sprechen.

Unterwanderung der Polizeischule! Klingt spannend, also quasi nach Hollywood. Ein jugoslawischer Anführer einer Einbrecherbande sagte mal zu mir: «Ihr Deutschen habt immer dieses Führerproblem. Bei uns führt immer der, der gerade am stärksten ist.» Unterwanderung der Polizeischule ist so etwas von Deutsch. Natürlich frage ich mal nach einem Datenauszug oder einer anstehenden Razzia, aber geplant und vorsätzlich jemanden einschleusen? Eher hat es einer aus der Familie geschafft und hat den Namen Charour, Remmou oder Miri gesellschaftsfähig gemacht. Einen koksenden Politiker anzugehen, mit einem deutschen Immobilienmakler Geschäfte zu machen, der im Puff ein- und aus geht, erscheint da wesentlich sinnvoller. Ebenso ist es immer gut, mal mit einem Rechtsanwalt am Tresen eines Edelbordells zu sprechen.

Was bitte soll ich da mit einem 17 jährigen Polizeischüler? Mal ein wenig den Kartoffeln den Stinkefinger zeigen und rufen «Sehet her, wer ich bin!» Mehr Erfolg ist nicht zu erwarten. Hinzu kommt noch, dass die Clans gegenüber den anderen Mitspielern auch noch ein Prestige – Problem haben. Es gibt kaum so unzuverlässige Geschäftspartner im Milieu, wie die Clans. Mentalitätsbedingt protzen sie, bis der Arzt kommt und nichts steckt dahinter. Bei anderen Gruppierungen sieht dies ein wenig anders aus.

Wenn es nach den allgemeinen aktuellen Veröffentlichungen geht, dann machen unserer Gesellschaft ausschließlich die «Migranten» oder Menschen mit «Migrationshintergrund», nebenbei eine scheußliche Wortschöpfung, Probleme. Nun ist ein «Migrant» jeder Mensch, der seinen Lebensmittelpunkt verlagert. Migrationshintergrund soll besagen, dass nach diesem Umzug aus einer Familie Kinder hervorgegangen sind. Passiert dieses über Landesgrenzen hinaus, sprechen wir von internationaler Migration. In etwa sollen ca. 30 % der Berliner Bevölkerung aus 186 Staaten kommen. 73,3 % sind davon Europäer, 14,2 % Asiaten, 5,6 % Amerikaner, 3,7 % aus Afrika. Selbstverständlich verschieben sich diese Zahlen ständig, aber festzustellen ist, in Berlin tummelt sich die Welt. Und damit auch die Vertreter aller bekannten kriminellen Strukturen. Die Liste ist lang und es wäre nahezu pervers ein Ranking zu erstellen.

Es wird immer von der kriminellen Parallelgesellschaft gesprochen, als ob eine klare Trennlinie bestehen würde. Das ist aber nicht der Fall. Ohne Freier, keine Prostituierten, ohne Konsumenten, keine Drogen, ohne Käufer, keine Hehler und zuliefernde Diebe, diese Rechnung kann für jede Erscheinungsform aufgemacht werden. Am Ende läuft es immer darauf hinaus, das mit wenig Aufwand viel Geld verdient werden soll. Deshalb gelten im Bereich der Organisierten Kriminalität (kurz: OK) die ganz normalen wirtschaftlichen Grundsätze. Ausschlaggebend sind immer die Standortfaktoren. Vorhandenes Personal, Mitbewerber am Markt, Absatzmöglichkeiten, Zulieferer, Produktionsstätten usw., prägen die kriminellen Aktivitäten. Hinzu kommen noch die eigenen Voraussetzungen. Eine für wenig andere verständliche Sprache, innere Abschottungsmöglichkeiten durch familiäre Bande, ein funktionierendes Disziplinierungssystem, ein gemeinsamer Nenner, sind stets hilfreich. Jede Gruppierung hat da ihr eigenes System.

Im Prinzip sind die Clans die «Showmaster» unter den vielen Gruppen. Sie sind laut, benehmen sich daneben, protzen mit ihren Errungenschaften und machen eigentlich alles falsch, was man als Mitglied der OK nur falsch machen kann. Jedem Mafiosi, ist ihr Verhalten ein Gräuel. Deshalb ist von den Aktivitäten der anderen meistens weniger zu hören. Wenn schon Aufmerksamkeit, dann muss diese sich auch betriebswirtschaftlich lohnen. Mafiamorde passieren entweder sehr leise oder sie sind eine Botschaft. Asiaten verhalten sich da nicht viel anders. Aber sie sind stets präsent. Es gab auch schon Fälle, in denen sich Rocker mit Migrationshintergrund in die Fanggebiete der Russischen Gruppen verirrten und schnell merkten, dass diese in einer anderen Liga spielen.

Einen guten Beitrag zum Thema Rauschgifthandel in Europa, kann man sich hier ansehen:

 

Hierzu ist auch festzustellen, dass die meisten Festgenommenen der Clans zu theatralischen Verhaltensweisen neigen, während knallharte russische Profis sehr ruhig alles hinnehmen. Da haben sie mit vielen anderen kriminellen Osteuropäern etwas gemeinsam. Heute noch, wird von den rumänischen Tätern gesprochen, die trotz des Einsatzes von Irritationssprengkörpern ansatzlos einen Fluchtversuch über den Balkon unternahmen.

Wenn immer alles so einfach wäre, wie es die AfD und andere Populisten darstellen, hätten weltweit viele Kriminalisten weniger Sorgen. Wir haben es mit vermaschten Netzwerken zu tun, die sich durch ihre vielfältigen Kontakte auszeichnen. Aber es ist ja nicht verboten, sich konkret die Clans vorzunehmen, wenn man dabei nicht aus dem Auge verliert, wie gefährlich die anderen sind. Leider passiert dieses nur allzu oft. Es könnte der Eindruck entstehen, dass ausschließlich die Clans am Drogenhandel, Schutzgeld, Flüchtlingen usw. verdienen. Ohne sofort Verdacht zu schöpfen, erscheint es schon ein wenig seltsam, dass beispielsweise Immobilienhaie auftauchen, die schon im alten West – Berlin im «Berliner Sumpf» Verdächtige bei Ermittlungen waren. Die Clans kaufen Häuser. Von wem eigentlich? An allen Ecken und Enden tauchen Shisha – Bars auf, die stets nur spärlich besucht sind. Wie rechnet sich eigentlich ein Laden ohne Kundschaft für den Betreiber? Wer macht da eigentlich mal eine Kontrolle bezüglich realer Einnahmen und dem vorgeblich abgerechneten Umsatz?

Frau Lengsfeld bezeichnet die Clans auf ihrer Web – Präsenz als eine feste Größe in der Organisierten Kriminalität. Ein kleiner Baustein im großen Puzzle. Da liegt sie vollkommen richtig. Doch dann unterstellt sie den deutschen Nachkommen der Einwanderer ohne Ansehen der Person die Unfähigkeit Polizist zu werden. Ich denke mal, dieser Satz wird mindestens dem einen oder anderen Rat in der Polizei nicht gefallen, dessen Familie ursprünglich aus der Türkei kommt. Wenn sie wüsste wie viele Ur – Deutsche Polizisten tief schwarze Schafe in der Familie haben, die Milieu – Größen sind, hätte sie vermutlich schlaflose Nächte.

All die Vorkommnisse sind nicht neu. Wer bei der Polizei arbeitet, kennt den Umgangston auf vielen Dienststellen. Diskriminierungen von Frauen gibt es bei der Polizei, seit diese dort zugelassen sind. Fakt ist aber auch, dass der Neuanfänger schnell innerhalb der Gruppe «eingenordet» wird. Entweder er fügt sich oder er wird schnell zum Mobbing – Opfer, innerhalb der Dienststellen ist man da nicht zimperlich. Die Polizei braucht Menschen aus den unterschiedlichen Nationen, anders läßt sich die Arbeit gar nicht mehr machen.

Meiner Auffassung nach, ist das auch alles nicht das Problem. Was ist eigentlich konkret passiert? Zuerst war da eine Sprachnachricht, die sich verselbstständigte. Ich würde mich herzlich bedanken, wenn ich jemanden eine Nachricht schicke, in der ich mir mal Luft verschaffe und der Idiot sie überall verteilt. Die Nachricht wurde dankend von allen quittiert. Niemand sagte: «Das kann ich mir nicht vorstellen!» Im Gegenteil, übergreifend stellten alle fest: «War irgendwie klar!»

Ins allgemeine Getümmel wurde ein Brief hinterher geschoben. Mit diesem tauchte erstmals der Begriff Unterwanderung durch die Organisierte Kriminalität auf. Wieder klatschten alle Beifall. Es passt so schön in die aktuelle Diskussionsstruktur. Der Begriff Migranten ist eine Zutat im Kessel. Obwohl eigentlich nur die Vertreter der Mhallamiye, die je nach Betrachtung, mal Kurden (Libanesische Bezeichnung), Araber oder Türken sind, angeprangert werden. Aus Russland stammende Sprösslinge von Vertriebenen, eingewanderte Polen, Asiaten usw. finden keine Erwähnung – das sind die guten Migranten. Als Nächstes wird mit «Islam» nachgewürzt. Hier verweise ich nochmals auf die nachfolgende Prägung innerhalb der Polizei. Den jungen Polizisten schaue ich mir an, wenn er auf der Hundertschaft seinen Fundamentalismus ausleben will. Das macht der nicht lange.

Die Dankbarkeit, mit der alles aufgenommen wird, sollte stutzig machen. Der Aufschrei bezüglich der Ohnmacht gegenüber den Aktivitäten der Clans ist ein Zeichen. Die Art und Weise wie das Thema nach außen getragen wurde, wie die Polizeispitze reagierte, macht hellhörig. Mit ausgeklügelten Worten bietet die Behördenleitung eine offene Auseinandersetzung an, die nur mit Hohn und Spott kommentiert wird. Die Veranstaltung an der Schule wird als ein Theaterstück betrachtet. Das sind alles deutliche Zeichen für einen Vertrauensverlust seitens der Mitarbeiter und der Öffentlichkeit. Es geht längst nicht mehr um die Polizeischule, die war nur ein Anlass. Die gegen alle „Praktiker“ durchgesetzten Umstrukturierungen sind ein Symbol für das Verhalten der Spitzen. Die vom Senat zu verantwortende Nachwuchssituation, begründet in der Notwendigkeit schädliche Sparmaßnahmen einzuleiten, weil die Politik zuvor das Geld verbrannte, nagt am Verständnis. Bei Twitter konnte der User @dasnoch nicht den Zusammenhang zwischen der Situation an der Schule und den Sparmaßnahmen eines Sarrazin, Wowereit und einer Fugmann – Heesing herstellen, ihm war wie vielen anderen auch die Islam – Schelte wichtiger. Dabei ist es ganz simpel. Bei turnusmäßigen Neueinstellungen, können wenige qualifizierte aus einer großen Anzahl ausgewählt werden. Hole ich die Versäumnisse mit einem Schlag nach, müssen sehr viele aus einer geringeren Bewerberzahl genommen werden, da der Polizeiberuf immer unattraktiver wird. Die Ressourcen der Polizei wurden schlicht ausgebrannt. Wie einst in der DDR wird der Mangel an allen Ecken dialektisch vernebelt. Da ist die „Umstrukturierung“ nur eines von vielen Beispielen. Die Zusammenlegung von Abschnitten oder Dienstellen soll Synergie Effekte frei setzen, das Streichen von Zulagen soll Gerechtigkeiten erzeugen und anderer Quatsch geistert durch die gesamte Polizei. Indirekt profitieren auch die Clans und vor allem die anderen OK Strukturen. Erfolge in diesen Ermittlungen können nur mit viel Geduld langwierigen Verfahren erreicht werden. Die liefern aber keine schnellen Erfolgszahlen in den Statistiken, anhand derer die Geldzuwendungen an die Polizei und die Verteilung innerhalb berechnet werden.

Wenige Stunden nach der Pressekonferenz weist die Direktion E auf die baulichen Zustände der Unterkunft hin und ein Bild von verdreckten Leitungswasser taucht auf. Nur eines von vielen möglichen Motiven. Viele Dienststellen könnten Bilder von Ungeziefer – Befall, abblätternder Farbe, schimmeligen Duschen, maroden Fenstern, verdreckten Fahrzeugen und Diensträumen zeigen. Wut und Frust zeigt sich allen Ecken. Alle nur erdenklichen Kennzahlen schießen in die Höhe. Krankenstände, Verletzungszahlen, Liegevermerke, Überstunden, psychosomatische Erkrankungen zeichnen ein klares Bild und es ist ein hässliches.

Ich habe mich in den zurückliegenden Tagen mit vielen «jüngeren» Polizisten unterhalten. Ich hatte immer die Hoffnung, dass sich einiges ändern würde. Doch die brachten genau die Dinge vor, die ich selbst früher schon kritisierte. Durch die Arbeitsbelastung kommt es zur «Verrohung», die in eine Verhaltensspirale führt. Wer das Gefühl hat, allem nur noch ausgeliefert zu sein ohne selbst etwas gestalten zu können, gibt die Verantwortung auf. Wer es nicht am Verhalten merkt, der kann es visuell bemerken. «Popel» an Toilettenwänden, Farbschmierereien auf Diensttoiletten und verdreckte Fahrzeuginnenräume sind Botschaften. An einer Wand las ich mal den Spruch: «Wer Menschen wie Schweine unterbringt und behandelt, darf sich nicht wundern, wenn sie sich wie Schweine benehmen.» Da ist etwas dran.

Aber wie gut, dass Frau Weidel von der AfD den Verantwortlichen in die Karten spielt. «Der Freund und Helfer darf nicht zur Scharia – Polizei werden», krakeelt sie mal wieder mit markigen Worten. Mal abgesehen davon, dass sie dabei natürlich mal wieder in die «braune» Kiste griff, da bereits die NSDAP das Motto aufgriff, hat sie damit die Verteidigungsstrategie der Behördenleitung unterstützt.

«Rassismus und Ausgrenzung lassen wir nicht zu und darum scheint es hier offensichtlich zu gehen.» Bingo! Perfekte eristische Dialektik! Wenn ich sachlich nicht durchkomme, werde ich halt persönlich – ad hominem. Wenn Briefschreiber und Sprachnachrichtübersender mit sich selbst ins Gericht gingen, würden sie vermutlich schnell merken, dass es ihnen eigentlich nicht so sehr um die Clans ging, sondern ihnen allgemein die Galle übergelaufen ist.

Egal … weiter machen. Ich habe vielen Polizisten, deren Familien von «auswärts» kamen eine Menge zu verdanken. Sie haben es wahrlich nicht verdient zum Buhmann für etwas gemacht zu werden, was sie nicht zu verantworten haben. Egal ob ihre Familien aus Polen, Vietnam, Türkei, Russland, Libanon oder Ägypten stammten. Lasst Euch einfach nicht beirren, auch Rechtspopulisten sind letztlich oftmals nur das sogenannte «polizeiliche Gegenüber».

Ich denke mal Nasser Abou – Chaker, die Charours, der dicke Mahmoud El – Zein und einige andere lachen sich über die Diskussion krumm. «Anstatt sich mit ihnen richtig auseinanderzusetzen, demontieren sie sich selbst!» Solange Rechtsanwälte wie Stefan Conen seine Mandanten mit den Worten: „Die Neuköllner Abou – Chakers sind nie als Intensivtäter geführt worden, sie wurden nur intensiv verfolgt.»,verteidigen kann, wird sich nicht viel ändern. Alarmierend ist dabei etwas anderes. Wenn die Justiz schon nicht mit diesen im Wesentlichen auf Rauschgift, Schutzgeld und Geschäftseinbrüche spezialisierten «Enfant terrible» der OK nicht klar kommt, wie sieht es dann erst mit den Profis aus? Belgrader Banden, die serbischen Pink Panther, die russische Tambowskaja – Malyschewskaja, die Tschetschenischen Banden, Ndrangheta, Camorra, Mafia oder Syndikate aus den USA, sind Verhältnis dazu die Oberliga. Viel Freude bei weiteren Diskussionen über Migranten und Flüchtlinge. Der Feind in unseren Reihen, sind die Politiker, die das Geld um die Ecke gebracht haben und die Leute, die mit geschliffenen Worten die Auswirkungen der Einsparungen schön reden, damit Politiker wieder gewählt werden.

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